Aus meinen Gesprächen weiß ich, dass Diskretion immer ein heikles Thema ist und dass es dazu ganz viele Ängste von Gästen gibt. Ich bin immer noch überrascht (bis hin zu beleidigt), wenn mir unterstellt wird, ich könnte vielleicht indiskret sein. Da reicht dann auch das Argument nicht, dass das mein berufliches Aus wäre. Deshalb hier ein paar Gedanken dazu.

Die Informationen, die ich von Dir habe, werde ich immer vertraulich und diskret behandeln

Mir ist klar, dass Du mir Deine intimsten Geheimnisse anvertraust und Dich an niemand anderen wenden kannst. Meistens lebst Du in einer funktionierenden Beziehung, wo eben nur eine kleine Sache fehlt. Und deshalb kommst Du zu mir. Für dieses Vertrauen bin ich dankbar und werde es nicht missbrauchen.

Es bereitet mir eine diebische Freude, Dinge zu wissen, zu denen nur die wenigsten Menschen Zugang haben.

Deine intimsten Wünsche zu kennen ist Teil meines Kicks. Ich sehe es als eine Form der Anerkennung. Und die gehört nur mir.

Wenn Du zu mir kommst, biete ich Dir einen geschützten Raum für alle Emotionen, die Du sonst aus persönlichen oder sozialen Gründen nicht erleben kannst oder darfst. Die Menschen, mit denen ich gegebenenfalls zusammenarbeite um Deine Fantasien zu erfüllen, genießen mein uneingeschränktes Vertrauen. Ich prüfe sehr genau, mit wem ich kooperiere. Im Zweifelsfall werde ich Dich mit Maske und anderen Mitteln unkenntlich machen.

Ich habe kein Interesse daran, Dein Privatleben zu stören – das würde bedeuten, dass ich Dich als Gast verliere und wenn es öffentlich wird, auch alle anderen. Diskretion ist meine Lebensgrundlage. Natürlich gebe ich manchmal Anekdoten zum Besten, es wird allerdings niemals Dein Name fallen oder andere Informationen, die Deine Intimsphäre als Person verletzen. In den seltensten Fällen werde ich Dich aktiv kontaktieren – nur dann, wenn ich das Gefühl habe, eine wichtige Information für Dich zu haben, einen Termin absagen muss und/oder Du es mir ausdrücklich erlaubt hast. Ansonsten fristen Deine Kontaktdaten bei mir eine passive Existenz.

Wenn wir uns auf der Straße per Zufall begegnen, werde ich Dich nur dann grüßen, wenn Du es zuerst tust oder ich Dich so gut kenne, dass ich weiß, dass es keine Probleme macht. Wenn Du mich telefonisch kontaktierst und ich schaffe es, Dich innerhalb von fünf Minuten zurückzurufen, werde ich es tun. Ist diese Frist überschritten, schreibe ich Dir eine Nachricht mit der Frage, wann ich zurückrufen darf. Diese Nachrichten werden niemals diffamierende Inhalte oder meinen Namen enthalten. Um das zu verhindern, kontaktiere mich am besten gleich per SMS oder WhatsApp, so kann die Kommunikation deutlich diskreter stattfinden. Auch ich kann übrigens nicht immer gleich sprechen oder schreiben – ich fände es ziemlich entblößend, wenn meine Billakassiererin davon erfahren würde, was ich so treibe.

Ich erwarte also genauso Diskretion von Dir und das betrifft nicht nur meine Person; wenn ich zum Beispiel merke, dass Du Dich über Berufsgenossinnen (ob ich sie kenne oder nicht) abfällig äußerst, muss ich davon ausgehen, dass Du das Gleiche bei anderen mit mir machst. Das ist nicht schön. Oft ist es auch eine Frage der Formulierung – Kritik darf, sachlich formuliert, natürlich durchaus angebracht oder weiter getragen werden, so dass ich lerne, welche Deiner Erfahrungen besonders einprägsam waren und was besser gemacht werden kann. Dann nenne aber keine Namen, das ist eleganter.

Bitte lies in diesem Zusammenhang auch meine Datenschutzerklärung. Sie ist einfach und klar formuliert, so dass keine Fragen offen bleiben. Wenn Du doch noch welche hast, beantworte ich Sie Dir gerne.