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Die Vor- und Nachteile des professionellen BDSM

Professionelle Erotikdienstleistungen haben ihre Vor- und Nachteile. Die Vorteile liegen auf der Hand: Du zahlst für eine Dienstleistung und bekommst sie, ohne, dass Du Dich am nächsten Tag mit zehntausend Nachrichten oder einem Anspruch auf Deine Person herumschlagen musst. Du bekommst die Dienstleistung dann, wenn Du sie beanspruchen möchtest und so ausgiebig, wie Du es brauchst. Zudem kannst Du Dir halbwegs sicher sein, dass Deine Handlungen geheim bleiben und nicht am nächsten Tag das halbe Dorf darüber spricht. Prostituierte haben zudem (meistens) keine Kopfschmerzen.

Wünsche, die Du äußerst, werden in den meisten Fällen erfüllt werden können

Ohne Rumgezicke und lange Rederei. Du kaufst, ich liefere. Das klingt sehr nüchtern, ich weiß. Wie gerne würde ich Dir etwas darüber erzählen, in welche Abgründe ich Dich führen werde und welche Dinge Du bei mir erleben wirst. Das ist aber so gar nicht meins. Lassen wir einfach unsere Begegnung wirken und sehen, was alles möglich ist.

Die Nachteile sind jedoch auch offensichtlich; im BDSM Bereich ist die menschliche Beziehung meiner Meinung nach der Ausgangspunkt von allem. Ist sie tragfähig, kann und darf ganz vieles passieren. Es gibt immer Risiken. Dinge gehen technisch oder emotional ins Auge oder Du hast Dich in Deinen Wünschen übernommen. Und genau das ist die Herausforderung dabei. Ich kenne Dich kaum, wenn wir das erste Mal miteinander spielen. Auch ich brauche Zeit, um mich an Dich zu gewöhnen. Und auch ich als professionelle Domina habe Grenzen, die durch Geld nicht verschoben werden können.

Ich unterstelle, dass das alles viel intimer ist, als ein bloßer Sexualakt wie wir ihn aus der Erfüllung ehelicher Pflichten kennen.

Es ist ein Spiel mit Grenzen. Und dazu muss man jemanden eben nach und nach kennen lernen. Vielen fehlt der finanzielle Atem, um so eine Beziehung im professionellen Kontext wachsen zu lassen. Das ist nachvollziehbar, macht „mind-blowing“ Erlebnisse aber zu einer Herausforderung (ich sage nicht „unmöglich“). Mind-blowing ist natürlich das Ziel. Es darf aber die legitime Frage gestellt werden, ob das Versprechen, das immer sofort in einer Stunde zu schaffen, nicht an Quacksalbertum grenzt.

Psychologische Aspekte

Die Kunst ist es also, schnell eine tragfähige Beziehung aufzubauen und ein gutes Gespür für Menschen zu haben. Ich denke, dass das eine der wichtigsten Kompetenzen eines dominanten Parts in solchen Spielen ist. Empathie und Reflektionsfähigkeit sind ebenfalls nützlich. Trotzdem bleibt die professionelle Dienstleistung eben eine Dienstleistung. Und eine Stunde eine Stunde. Mit allen Vor- und Nachteilen. Im besten Fall – und das ist, was ich immer anstrebe – entsteht zwischen uns eine freundschaftliche und vertrauensvolle Beziehung, so dass wir gemeinsam immer weiter unsere Grenzen erweitern können.

Technische Grenzen

Ich tue nichts, von dem ich das Gefühl habe, es nicht genügend zu beherrschen – Deine Sicherheit ist ein zentrales Anliegen für mich.

Es ist fahrlässig, Dinge zu tun, deren Auswirkungen man nicht beurteilen kann

Immer wieder sehe ich (unerwünschte) Narben oder Verletzungen von Praktiken, deren Durchführung mangelhaft war. Und wir alle kennen die Geschichte von der Domina, in deren Obhut vor ein paar Jahren jemand ums Leben gekommen ist. Es kommt überhaupt nicht in Frage, dass Du bei mir unerwünschte Spuren davon trägst. Gestorben wird auch nicht, ich sag’s gleich. Genauso wie ich erwarte, dass Du Deine (vorläufigen) Grenzen halbwegs kennst, kenne ich meine.

Ich bin zu vielem bereit und entwickle mich mit den Wünschen meiner Gäste Schritt für Schritt weiter. Ich recherchiere solide, pflege regelmäßigen Erfahrungsaustausch mit Kolleginnen und besuche Workshops. Trotzdem begegnen mir immer wieder Wünsche, deren Umsetzung ich nicht sofort anbieten kann. Ich werde aber immer darüber nachdenken und mich dafür engagieren, Deine Fantasie wahr werden zu lassen.

Generell denke ich, dass es nicht immer um bestimmte Praktiken geht. Es ist oft mehr das WIE und mit WEM als das WAS. Alle diese Praktiken sind Vehikel, um einen erwünschten Gefühlszustand hervorzurufen. Das Mittel, das wir dazu verwenden, sollte für alle Mitspieler sicher sein. Amen.

Der perfekte Sklave – eine Mär? Ich denke nicht. Es ist doch gar nicht so schwer. Mit Höflichkeit und gesundem Menschenverstand bist Du schon ganz weit vorne.

Eine devote oder masochistische Ader schadet natürlich auch nicht.

Ich weiß schon, zuweilen fällt es Dir schwer, Deine überschäumende Fantasie im Zaum zu halten, obwohl wir gar noch nicht angefangen haben. Deshalb landest Du letztendlich bei mir. Dennoch empfehle ich Dir, Dich Deiner Kinderstube und der Regeln des guten Umgangs miteinander zu entsinnen, bevor Du mich kontaktierst.

Versuch einfach der Mensch zu sein, dem Du selbst gerne begegnen würdest und alles ist gut.

Ich erwarte von Dir Respekt, Zuverlässigkeit, Diskretion und die Fähigkeit, Deine Wünsche zu formulieren. Wenn Dir das nicht sofort gelingt, werde ich mein Bestes tun, Dir dabei zu helfen, Deine Fantasien zu konkretisieren oder Dich vorzutasten. Oft ist es schwer, die Ungeheuerlichkeiten, die einem so im Kopf rumschwirren, auch zu verbalisieren. Die Angst, das Gegenüber könnte einen verspotten oder ablehnen, ist allgegenwärtig. Ich werde versuchen, Dir diese Angst zu nehmen, so dass wir gemeinsam schauen können, wie wir Deine Fantasie umsetzen. Meine Aufgabe ist es, eine Atmosphäre zu schaffen, in der es Dir leicht fällt, Dich zu öffnen. Je besser wir kommunizieren, desto besser wird Dein Erlebnis mit mir.

Die Gleiche Forderung gilt natürlich für mich. Ich werde Dir klar sagen, was ich tun kann und will und was nicht. Im schlechtesten Fall führt das dazu, dass sich unsere Wege trennen, bevor wir angefangen haben. Im Besten dazu, dass Deine Erwartungen damit übereinstimmen, was ich tatsächlich leisten kann. Ich bin nicht der Typ, der gerne das Blaue vom Himmel herunterverspricht, nur um einmal ein paar Euro zu verdienen. Mein Interesse konzentriert sich auf nachhaltige Beziehungen zu meinen Gästen, weil das einfach mehr Spaß macht.

imagecredits: bdsmromance.com

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